Wie kommen blinde Menschen im Alltag zurecht? Wie fühlt es sich an blind zu sein?
Durchführung:
- Bildet zweier Teams. Versucht hierbei auch auf Vertrauensverhältnisse Rücksicht zu nehmen.
- Nun verbindet sich einer die Augen, sodass er “erblindet”.
- Zu Beginn ist es nun die Aufgabe sich in einem vorher vereinbarten Raum zu bewegen Mithilfe des Partners.
- Die Aufgabe des Partners besteht nun darin, in notwendigen Situation den “Erblindeten” zu lotsen. Er übernimmt sozusagen den die Funktion des Sehens und muss durch Erläuterungen den anderen unterstützen, am besten ohne ihn direkt an der Hand zu führen.
- Ziel ist es, sich so verstärkt auf andere Sinne zu konzentrieren und so Probleme und Chancen einer blinden Person zu erfahren.
- Nach 20-45 Minuten wird gewechselt.
- 7. Im Anschluss kann in der Gruppe darüber diskutiert werden welche Erfahrungen gemacht wurden.
Variante II:
3. Ortswechsel: Ihr bewegt euch im öffentlichen Raum, zum Beispiel in einer Fußgängerzone.
4. Hierbei ist es wichtig, dass der Partner den “Erblindeten” immer mit einem Abstand von 2-3 m folgt, beobachtet, im Blick hat. Der “Erblindete” muss sich aktiv Hilfestellungen suchen, da der Partner nur im “Notfall” eingreift (d.h. wenn Verletzungsgefahr, Probleme mit Passanten/Verkehr bestehen oder bei einem vereinbarten “Signal”/Stopp des Erblindeten)
5. Hier ist die Option gegeben, dass der “Erblindete” ein Schild trägt, auf dem die wichtigen Informationen stehen: Bspw.:” Ich bin “Blind”. Dies ist ein Projekt, welches den Erfahrungsalltag von blinden Personen erfahrbar machen soll. Bitte helfen Sie mir. Danke.”

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